2026 Hierhin und dorthin · 15. Juni 2026
Direkt hinter der Brücke von Millau fuhr ich heute Morgen auf die Autobahn. Ich war ganz froh, nicht da drüber fahren zu müssen, ich sparte dadurch Nerven und Geld. Das Stück Autobahn Richtung Clermont-Ferrand, das ich benutzen konnte, war nicht lang. Mein Navi wählte die Strecke so, dass sie möglichst kurz war, dafür quer über die Höhenzüge der Cevennen - drei oder vier Passstraßen - und anschließend in das Gebiet der Haute Loire, das auch durch viel Berg und Tal gekennzeichnet...
2026 Hierhin und dorthin · 14. Juni 2026
Nachdem ich am Mittwoch in Millau angekommen war, machte ich am nächsten Tag gleich die Wanderung am Tarn entlang zur Pont de Millau. Davon berichtete ich. Am nächsten Tag war Markt in Millau. Markt ist immer schön. Ich deckte mich mit den Lebensmitteln ein, die ich brauchte. Ich hätte noch viel mehr kaufen können, bremste mich aber, weil ich ja auch alles aufessen muss. Und vielleicht hätte ich ja auch mal keine Lust mehr, mir selbst etwas zuzubereiten. Neben dem Markt befindet sich die...

2026 Hierhin und dorthin · 12. Juni 2026
Vorgestern schaffte ich es, zeitig von San Sebastian Richtung Frankreich loszufahren. Was ich nicht schaffte, war das Erreichen einer Tankstalle vor der Autobahn. Die letzte mögliche, schon im Auffahrtsbereich, kam nicht in Frage, weil ca. 20 LKWs davor warteten. Von weitem sah ich "1,64 Euro für Diesel", aber sollte ich mich mindestens eine Stunde zwischen die LKWs stellen oder lieber 20 Euro mehr für das Tanken in Frankreich in Kauf nehmen? Ich entschied mich für letzteres, hatte aber die...
2026 Hierhin und dorthin · 09. Juni 2026
Den heutigen Tag hatte ich sozusagen übrig. Da das Wetter immer schöner wurde, befolgte ich den Tipp der jungen Frau an der Rezeption, der hieß "geh links hoch, dann kommst du an ein Dorf". Es ging wirklich hoch, und wie. Als mir das Wasser aus den Haaren tropfte, konnte ich schon ein wunderschönes Bergpanorama sehen. Es ging aber immer noch höher, vorbei an einem fast verwunschenen Baum, der traurig schaute und dabei irgendetwas Gelbes auszuspucken schien. Vorbei ging es an einigen...

2026 Hierhin und dorthin · 09. Juni 2026
Heute lege ich einen "Zwischentag" ein. In aller Ruhe werde ich den letzten Tag auf dem Campingplatz bei San Sebastian Donostia (das ist der baskische Name) verbringen. Das Wetter ist durchwachsen, aber es soll trocken bleiben und vielleicht ein bisschen Sonnenschein geben. Ich nehme mir eine kleine Wanderung in der Umgebung vor, von der Stadt habe ich mich gestern verabschiedet. Das Foto zeigt die Brücke über den Fluss Urumea, der sich durch die Stadt schlängelt und ins Meer fließt. Er ist...
08. Juni 2026
Am zweiten Tag in San Sebastián, gestern, war ich schon Meisterin der Bushaltestellen und brauchte niemanden mehr zu fragen. Der Wettergott meinte es sehr gut, es war strahlender Sonnenschein und angenehm warm. Zum Wassergott komme ich noch. Dieses Mal stieg ich am Strand aus. Viele Leute lagen an diesem Sonntagmittag am Strand, einige waren im Wasser. Der Wellengang in dieser Bucht hielt sich in Grenzen, aber der Atlantik wird durch Wellenbrecher und die Hafeneinfahrt in Schach gehalten, so...

2026 Hierhin und dorthin · 06. Juni 2026
So fuhr ich denn gestern aus Frankreich südlich hinaus nach Donostia-San Sebastián im Baskenland. Bei einigermaßen gutem Wetter kam ich an. Der Campingplatz liegt 4 km außerhalb des Stadtrands und die Zufahrtsstraße ist mir zu hügelig, um das Fahrrad zu nehmen. Es fährt ein Shuttle-Bus bis zum Stadtrand und von dort aus kann man den Bus ins Zentrum nehmen. Aber gestern schaute ich mir zuerst einmal die nahe Umgebung an. Ich stieg rechts vom Campingplatz eine steile Straße hinauf, von...
2026 Hierhin und dorthin · 04. Juni 2026
Vorgestern kam ich in Bordeaux auf dem Campingplatz an. Am späten Nachmittag testete ich den Radweg und stellte fest, dass man hier sehr gut bis in die Innenstadt fahren kann, was ich mir für den nächsten Morgen vornahm. Die ersten 4 km geht es am Lac de Bordeaux entlang, und dann biegt man für die letzten 3,5 km Richtung Innenstadt ab. Man kann aber immer weiter auf gut markierten Radwegen fahren, die zwar an der Straße entlanggehen, aber in jedem Kreisverkehr eine extra Spur haben. Ich...

2026 Hierhin und dorthin · 30. Mai 2026
Vom Campingplatz Maisons-Lafitte bis zur Halbinsel Quibéron benötigte ich sieben Stunden, davon eineinhalb Stunden, um aus dem Großraum Paris rauszukommen. Für Ende Mai ist das Wetter weiterhin außergewöhnlich warm, so um die 30 Grad. Das schafft die Klimaanlage des Fiat jedoch noch locker. Auf dem Campingplatz "de l'Océan" bin ich nicht allein, ich besuche eine Freundin, die hier mit ihrem Mann jedes Jahr viel Zeit verbringt. Wir tranken ein Willkommensbier am Hafen und sonst geschah an...
2026 Hierhin und dorthin · 27. Mai 2026
Meine diesjährige Frankreich-Reise beginnt mit einer langen Fahrt bis Paris. Vor diesen Moloch-Städten habe ich immer Angst. Man muss dem Navi gut gehorchen, denn wenn man einmal auf der inneren Rundumstraße, der Périphérique, nicht den korrekten Abzweig benutzt, muss man die Runde nochmal drehen, fürchte ich. Oder es wird kompliziert. Ich schaffte aber die korrekte Abfahrt, um zum Camping in Maisons-Laffitte zu gelangen. Dass kurz vor dem Camping die Zufahrt gesperrt war (an Feiertagen),...

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